Kann Ihr Kindle infiziert werden?

Nahezu jedes elektronische Gerät kann gehackt oder mit Malware infiziert werden, wenn ein Angreifer Angriffe gegen das Ziel hat. In der Praxis hängt es in der Regel davon ab, ob Ihr Gerät zu einem Wahlziel wird. Wenn Produkte wie Amazons Kindle und Kindle Fire eine große neue Marktlücke schaffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis jemand einen Weg findet, sie auszunutzen. Wenn Sie Kindles verwenden, ist es ratsam, sie - und durch sie Ihr Netzwerk - vor potenziellen Angriffen zu schützen.

Sicherheitslücken

Auf dem Kindle und Kindle Fire läuft Amazon eine angepasste Version des Android-Betriebssystems von Google. Theoretisch könnte Malware, die für Android geschrieben wurde, auch Kindles infizieren. Wenn Sie Ihren E-Reader niemals zum Surfen im Internet verwenden und sich niemals mit einem anderen Computer als Ihrem eigenen Computer verbinden, sind die Infektionsrisiken minimal. Kindle-Tablets sind problematischer. Es ist möglich, dass ein Fire oder Fire HD infiziert wird, während Sie online sind, entweder durch Herunterladen einer Nicht-Amazon-App oder durch den Besuch einer schädlichen Website. Sobald Ihr Fire infiziert ist, können Sie andere Geräte über eine physische Verbindung infizieren oder schädlichen Code an ausgehende E-Mails anhängen.

Sicherheitsprodukte

Der Kindle-Store von Amazon bietet keine Sicherheitsprodukte für seine dedizierten E-Reader, aber für Kindle Fire und Fire HD sind mehrere verfügbar. Dazu gehören Apps von großen Industrieunternehmen wie Norton und Avast, die auf anderen Plattformen für ihre Antiviren- und Anti-Malware-Produkte bekannt sind. Die Funktionen variieren je nach Produkt, umfassen jedoch normalerweise Schutz vor den Hauptfamilien von Viren, Trojanern und anderen Formen von Malware. Sie bieten auch zusätzliche Funktionen für mobile Benutzer, z. B. das Auffinden fehlender Geräte, das Fotografieren illegaler Benutzer und das Löschen gespeicherter Daten. Diese helfen, Ihre Amazon-Konten sowie die physischen Geräte zu schützen.

Phishing

Eine der direktesten Bedrohungen für Ihre Kindle Fire-Geräte besteht in Phishing. Hierbei handelt es sich um gefälschte E-Mails, die scheinbar von Amazon oder anderen seriösen Websites stammen und über eine Bestellung oder ein Sicherheitsproblem berichten, für das die Bestätigung des Kunden erforderlich ist. Wenn Sie auf den Link klicken, gelangen Sie zu einer schädlichen Website, auf der der Code auf Ihren Kindle geladen wird, um ihn entweder direkt zu infizieren oder als Nutzlast an Ihren Computer weiterzugeben. Das Anti-Malware-Programm Ihres Tablets oder Computers könnte sich dabei bemerkbar machen, aber Prävention ist der beste Ansatz. Bilden Sie Ihre Mitarbeiter so, dass sie nicht auf Links in E-Mails klicken und die Nachricht überprüfen, indem Sie sich zuerst an Amazon wenden.

Risikoabschätzung

Der Marktanteil von Android bei Telefonen und Tablets macht es zu einem bedeutenden Ziel für Malware, und Berichte zu Android-spezifischer Malware nehmen zu. Dies ist auch für Besitzer von Kindle-Geräten problematisch, da das Kindle-Betriebssystem auf Android basiert. Es ist ratsam, Schutzsoftware auf Ihrem Kindle Fires zu installieren, um das Risiko zu minimieren, dass Malware in Ihr Computernetzwerk übertragen wird oder die Daten Ihres Unternehmens bösartigen Außenseitern ausgesetzt werden. Die zusätzlichen Schutzfunktionen der Apps können die Kosten rechtfertigen, auch wenn keiner Ihrer Benutzer jemals auf Malware stößt.

Empfohlen

Vorteile und Nachteile einer Preisobergrenze
2019
Wie können Arbeitgeber strategische Jobanalysen nutzen?
2019
Vorteile und Nachteile der Grenzkosten-Plus-Preisgestaltung
2019