Lebenszyklus eines Computers

Effektives Lebenszyklus-Management kann Ihrem Unternehmen dabei helfen, die Nutzungsdauer seiner Computer zu verlängern, und Sie können so die bestmögliche Rendite Ihrer IT-Investitionen erzielen. Selbst hochqualitative Maschinen veralten schnell und kein Computer ist für immer verfügbar. Wenn Sie die wichtigsten Phasen im Lebenszyklus eines Computers kennen, können Sie zukünftige IT-Anschaffungen planen und den Zeitpunkt ermitteln, an dem die Wartung Ihrer alten Technologie nicht mehr wirtschaftlich ist.

Planung und Einkauf

Der erste Teil des Computerlebenszyklus einer Organisation ist die Planungsphase. Hier identifiziert die Organisation ihre Anforderungen und wählt die Computerspezifikationen aus, die sie kaufen möchte. Darauf folgt die Einkaufsphase. Während der Einkaufsphase versuchen Organisationen, die erforderlichen Computer zu einem möglichst niedrigen Preis zu beziehen. Computeranbieter können versuchen, den Deal zu versüßen, indem sie Mengenrabatte oder günstige Lieferbedingungen anbieten, insbesondere wenn die Organisation eine große Bestellung aufgeben möchte.

Einsatz

Sobald eine Organisation die neue Hardware erhalten hat, muss sie im Allgemeinen bereitgestellt werden. Die ersten Schritte in der Bereitstellungsphase sind das Positionieren, Aufheben des Postens und das Anschließen der neuen Computerhardware. Sobald dies abgeschlossen ist, können die Computer so konfiguriert werden, dass sie die spezifischen Netzwerkeinstellungen der Organisation, die erforderliche Software und alle zu migrierenden Daten akzeptieren. Wenn ein Computer als Ersatzgerät erworben wird, kann es zwischen den Phasen Einkauf und Bereitstellung zu einer Zeitspanne kommen.

Operation

Die Betriebsphase sollte den größten Teil der Nutzungsdauer des Computers ausmachen. In dieser Phase wird der Computer für den Zweck verwendet, für den er gekauft wurde. Es kann durch sinnvolle Benutzerpraktiken wie regelmäßige Sicherungen, Virenprüfungen und Softwareupdates erweitert werden. Die Betriebsphase läuft normalerweise neben der Supportphase ab, in der der Computer vom IT-Supportteam der Organisation verwaltet wird. Die Supportphase umfasst häufig regelmäßige Hardwaredienste, Softwareupdates und Anwenderschulungen.

Aktualisierung

Beim Upgrade werden einige Hardwarekomponenten einer Maschine durch modernere Teile ersetzt. Dadurch kann die Lebensdauer eines Computers verlängert oder neue Aufgaben ausgeführt werden. Bei Hardware-Upgrades werden normalerweise interne Komponenten (z. B. RAM) oder externe Peripheriegeräte (z. B. externe Festplatten und USB-Hubs) ersetzt. Ein Upgrade ist jedoch nur dann kostengünstig, wenn die Gesamtkosten seiner Teile und Arbeitskräfte unter denen eines vollständig neuen Computers liegen und die Verbesserungen die Lebensdauer des Computers für einen angemessenen Zeitraum verlängern.

Pensionierung

Alle Computer müssen letztendlich in den Ruhestand gehen. Die Ergebnisse der Asset-Management-Gesellschaft Redemtech zeigen, dass die durchschnittliche Lebensdauer eines Computers bei einem Laptop drei Jahre und bei einem Desktop vier Jahre beträgt. In der Ruhestandsphase wird der Computer außer Betrieb genommen und geeignete Vorkehrungen für die Entsorgung seiner Hardware getroffen. Dies beinhaltet in der Regel den Wiederverkauf, das Recycling oder die Aufbewahrung der Maschine für Ersatzteile. Ein Computer muss vor dem Ausscheiden vollständig von vertraulichen Geschäftsdaten gelöscht werden, normalerweise durch sicheres Formatieren oder physisches Zerstören der Festplatte.

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